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Fasten

"Das Fasten ist nicht alles. Es ist nicht das Ziel selbst, aber ein kostbares Mittel, durch das Gott uns seinen Segen geben will."

John Wesley (1703 - 1791)

Israel-Palästina-Konflikt

Palästinensische Taglöhner warten um 5 Uhr Morgens am Checkpoint Bethlehem, um an ihre Arbeit in Jerusalem zu gehen. Photo by Melissa Hinnen

Resolution 6111 "Opposition to Israeli Settlements in Palestinian Land"

Die evangelisch-methodistische Kirche hat an den alle vier Jahre stattfindenden Generalkonferenzen auf Weltebene seit 2004 in drei offiziellen Resolution zum israelisch-palästinischen Konflikt Stellung genommen. Resolution 6111 aus dem Jahr 2012 trägt den Titel „Opposition to Israeli Settlements in Palestinian Land“. In dieser Resolution wird auch auf das Kairos-Dokument Bezug genommen und es wird zum Studium in den Gemeinden empfohlen.

Resolution 6112 "United Nations Resolutions on the Israel-Palestine Conflict"

Die Resolution 6112 "United Nations Resolutions on the Israel-Palestine Conflict" aus dem Jahr 2012 fordert von den Konfliktparteien die Einhaltung der UN-Resolutionen, und von den USA als ständigem Mitglied des UN-Sicherheitsrats, dass sie dessen Autorität anerkennt und vom Vetorecht abstand nimmt.

Resolution 6113. "Saying No to Violence in Middle East Conflict"

In der Resolution 6113. "Saying No to Violence in Middle East Conflict" aus dem Jahr 2008 unterstützt die Evangelisch-methodistischen Kirche die friedlichen Bemühungen, den Nahostkonflikt durch Verhandlungen und Diplomatie zu lösen statt durch Gewalt und Zwangsmassnahmen.

 

Resolutionen der Generalkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche sind die offiziellen Stellungnahmen der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Liaison Office

2012 entstand das „Liaison Office“ im Heiligen Land als eine gemeinsame Initiative der Britischen Methodistenkirche und der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche, vertreten durch den General Board of Global Ministries. Die Initiative wird durch den Weltrat Methodistischer Kirchen mitunterstützt. Das „Liaison Office“ fördert Initiativen der Versöhnung und des Friedens. Ferner ermöglicht es Reisegruppen in das Heilige Land, in direkten Kontakt mit Menschen zu kommen, die sich vor Ort mit gewaltfreien Mitteln für Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen.

Boykott von SodaStream
  • SodaStream produziert in einer illegalen israelischen Siedlung auf okkupiertem palästinensischem Gebiet.
  • SodaStream nennt als Herkunft seiner Produkte fälschlicher Weise „Made in Israel“.
  • SodaStream trägt bei zu einer wachsenden Ungleichheit zwischen Israeli und Palästinensern.
  • SodaStream umgeht israelisches Arbeitsrecht, indem das Unternehmen in der West Bank produziert.
  • SodaStream unterstützt mit seinen Steuern illegal Siedlungen sowie die israelische, und nicht etwa die palästinensische Regierung.

Darum wird SodaStream von Organisationen der Evangelisch-methodistischen Kirche boykottieren.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Blogbeitrag!

Flyer zum SodaStream-Boykott.

Kairos-Dokument

Beim Kairos-Dokument handelt es sich um ein christliches "Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen". Christliche PalästinenserInnen geraten immer wieder zwischen die Mühlen der Konfliktparteien. Als Christen erfahren sie Misstrauen durch ihre muslimischen Landsleute aber auch durch die israelischen Juden.

United Methodist Church